Meine Motivation - Wissenschaftliche Gesundheitssystemgestaltung

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Meine Motivation

Wer bin ich?
 

Ich möchte meine Erfahrung für eine notwendige Veränderung im Gesundheitswesen und im Speziellen im Gesundheitssystem einbringen, sowohl in Hinsicht auf Fragen der unternehmerischen Organisation, aber auch vor  allem der ermöglichenden systemischen Rahmenbedingungen.  Im Vordergrund standen und stehen für mich die Menschen im Gesundheitssystem, zum einen die, die sich an dessen Einrichtungen wenden, um Hilfe und Unterstützung zu erlangen, zum anderen die, die sich als Professionelle darum bemühen, dieser Hilfe zu entsprechen, die versuchen und es häufig genug schaffen, durch die Einsicht in die Perspektive des Hilfe suchenden Menschen die befristet oder dauerhaft eingeschränkten Fähigkeiten des Hilfesuchenden zur Teilhabe ganz oder teilweise wiederherzustellen.

Dazu bedarf es einer offenen, pluralistischen Sicht auf das Gesundheitswesen. Meine Perspektive ist die des ökonomischen denkenden Managers. Entscheidend ist aber sowohl als Führungskraft, als politscher Gestalter, als auch als Organisator die Verknüpfung der unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten. Diese Perspektiven sollten das ökonomische Handeln bestimmen. Zurzeit und aus meiner unmittelbaren Erfahrung haben wir es mit einem diametral entgegengesetzten Gestaltungsprinzip zu tun. Die ökonomische Sicht bestimmt das medizinisch-pflegerische Handeln. Der Ökonom wird zum Wegweiser des Handelns, das  vor allem nach ökonomischer Zweckmäßigkeit orientiert zu sein. Ich sehe die Aufgabe des Ökonomen in  der Übersetzung der medizinisch-pflegerischen Anforderungen in wirtschaftliche Handlungen. In der Orientierung und Beratung der Prozesse, um echte Wirtschaftlichkeit zu erzeugen, also das medizinisch-pflegerisch Richtige gut zu tun.

Dabei gehört die persönliche Achtsamkeit zu den Grundprinzipien einer solchen Aufgabe. Mit einfachen Worten ist damit gemeint, aufmerksam, respektvoll und verbindlich  gegenüber den Worten, dem Handeln und dem Denken der mit den Hilfesuchenden professionell Arbeitenden und gegenüber der Perspektive der Hilfesuchenden selbst zu sein, daraus die richtigen Handlungsgrundsätze für eigene Entscheidungen, Worte und Handlungen zu ziehen. Es ist das Gegenteil der Degradierung der Gesundheitseinrichtungen zu einer KFZ-Werkstatt. Es ist, mit anderen Worten, die Gewinnung der Gestaltungsperspektive aus der Handlungsperspektive und nicht aus der Ordnungsperspektive.

Das bedeutet die Perspektive des medizinisch-pflegerischen Handels zur Handlungsaufgabe des Wirtschaftlichen zu machen, anstelle mit ökonomischer Gleichmacherei einen fast religiösen Marktord- nungsdogmatismus zum Handlungsprinzip zu machen. Diese Rück- gewinnung, bisweilen Neugewinnung des Medizinisch-Pflegerischen in einer sozialen Orientierung des Gesundheitswesens ist meine Motivation.


 
 
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